Chroniken des Sandžak

Chroniken des Sandžak

Eine Reise durch zwei Jahrtausende, dort wo Ost und West sich begegnen — eingeschrieben in die Steine von Novi Pazar.

Der Weg des Erbes

Ein in Stein gehauenes Erbe

Novi Pazar ist nicht nur eine Stadt, sondern ein lebendiges Archiv. Von den frühen römischen Siedlungen bis zur Blütezeit als bedeutender osmanischer Handelsplatz hat jede Epoche unauslöschliche Spuren in den Straßen und im Wesen der Stadt hinterlassen.

2. Jahrhundert n. Chr.

Römische Grundlagen

Die Gegend war ein wichtiger strategischer Punkt der römischen Provinz Dalmatien. Archäologische Reste nahe dem heutigen Zentrum zeigen ein ausgebautes Netz von Thermen und Verwaltungsbauten, das den ersten städtischen Grundriss vorgab.

Römische Grundlagen
Byzantinischer Geist und Stari Ras
9. bis 12. Jahrhundert

Byzantinischer Geist und Stari Ras

Ganz in der Nähe entstand Ras, das Herz des ersten serbischen Staates. In diese Zeit fällt der Bau der Peter-und-Paul-Kirche — der ältesten Kirche der Region —, in der byzantinischer Glaube und slawische Herrschaft zusammentreffen.

15. bis 19. Jahrhundert

Das osmanische goldene Zeitalter

1461 von Isa-Beg Ishaković gegründet, wurde Novi Pazar — wörtlich „neuer Markt“ — zu einem blühenden Handelsplatz an der Straße zwischen Dubrovnik und Konstantinopel. Mit der Altun-Alem-Moschee und dem Hamam erhielt die Stadt ihr orientalisches Gesicht.

Das osmanische goldene Zeitalter
Ein modernes Kulturzentrum
Neuere Zeit

Ein modernes Kulturzentrum

Heute ist Novi Pazar ein lebendiges Zentrum kultureller Vielfalt. Zwischen altem Erbe und junger Energie hat sich die Stadt zu einem regionalen Bildungs- und Wirtschaftszentrum entwickelt, das seine Traditionen bewahrt.

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