Ein Stein auf dem Gipfel
Der Gipfel ist nach Sibinjanin Janko benannt — dem Liedernamen des ungarischen Feldherrn Johann Hunyadi —, der dort einen Stein als Zeichen seines Durchzugs hinterlassen haben soll. Der Aufstieg erfolgt von der Golija, die seit 2001 zum UNESCO-Biosphärenreservat „Golija-Studenica“ gehört.
Wie man den Tag plant
Die Golija erstreckt sich über rund 750 Quadratkilometer, über 250 Quellen entspringen hier, und gegangen wird meist auf Waldwegen und Weiden statt auf markierten Bergpfaden. Zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Auto — öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht —, weiter geht es zu Fuß; die Höhendifferenz ist mäßig, die Entfernungen aber verlangen einen ganzen Tag.
Oberhalb von 1.300 Metern sind die Winter streng, und auch in der wärmeren Jahreshälfte schlägt das Wetter schnell um: eine Schicht mehr als in der Stadt ist nicht übertrieben. Wasser gibt es auf der Golija, doch verlassen sollte man sich nicht darauf.
